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Krankenhaus statt Fabrik

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Krankenhaus statt Fabrik
Website https://www.krankenhaus-statt-fabrik.de/


Krankenhaus statt Fabrik ist ein Bündnis, das sich gegen eine Kommerzialisierung der Krankenhäuser ausspricht.

Anliegen ist, dass Krankenhäuser Einrichtungen der gesellschaftlichen Daseinsvorsorge sein sollen und nicht Wirtschaftsunternehmen. Krankenhausplanung und -finanzierung seien öffentliche Aufgaben, die politischer Planung und Steuerung bedürfen. In die Bedarfsplanung der Krankenhausversorgung sollten alle Akteure des Gesundheitswesens einbezogen werden. Dies könne nicht im Rahmen des DRG(w)-Systems erreicht werden, gegen das sich das Bündnis explizit ausspricht. Nicht die Gewinnmargen sollten ausschlaggebend dafür sein, ob und wie Menschen behandelt werden, sondern allein der medizinische Bedarf.[1]

Bündnispartner sind unter anderem der Verein Demokratischer Ärztinnen und Ärzte, weitere sind Stand 2021 attac, die Soltauer Initiative, der Verein Solidarisches Gesundheitswesen e.V., die Interventionistische Linke (IL), der ver.di-Bundesfachbereich 3, das Berliner Bündnis Gesundheit statt Profite, sowie einige Persönlichkeiten aus der Partei Die Linke wie Harald Weinberg, Sprecher für Krankenhauspolitik und Gesundheitsökonomie der Bundestagsfraktion. Ins Leben gerufen wurde das Bündnis mit einer Tagung im Mai 2015.[1]

Einzelnachweise