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==== Atomabsorptionsspektrometrie (AAS) ====
==== Atomabsorptionsspektrometrie (AAS) ====
Unter den verschiedenen Techniken der AAS liefern die Quarzrohr- und die Graphitrohrtechnik die besten Ergebnisse für anorganische und metallorganische Quecksilberverbindungen. Dabei wird eine Quarzküvette elektrisch auf über 900 °C erhitzt und die Probe dabei atomisiert. Anschließend wird die Absorption bei 253,7 nm gemessen. Als Beispiel sei eine Nachweisgrenze für CH<sub>3</sub>HgCl von 100 µg/L genannt <ref>P. Craig, R. Jeniks, G. Stojak; ''The Analysis of Inorganic and MEthyl Mercury by Derivatisation Methods, Opportunities and Difficulties'', Chemosphere (1999), 39, 1181-1197.</ref>. Eine weitere beliebte Technik für volatile Substanzen wie Quecksilberorganyle ist die Kaltdampferzeugung in Verbindung mit der AAS. Hier wird die Probe bei 50 °C bis 250 °C vaporisiert und in einer Graphitküvette gesammelt. Anschließend wird bei 1400 °C atomisiert und die Absorption gemessen. Auf diesem Wege wurde eine Nachweisgrenze von 0,03 ng erreicht <ref>E. Flores, B. Welz, A. Curtius; ''Determination of mercury in mineral coal using cold vapor generation directly from slurries, trapping in a graphite tube, and electrothermal atomization'', Spectrochimica Acta (2001) 56, 1605-1614.</ref><ref>W. Clevenger, B. Smith, J. Winefordner, ''Trace Determination of Mercury: A Review'', Critical Reviews in Analytical Chemistry (1997) 27, 1-26.</ref>.
Unter den verschiedenen Techniken der AAS liefern die Quarzrohr- und die Graphitrohrtechnik die besten Ergebnisse für anorganische und metallorganische Quecksilberverbindungen. Dabei wird eine Quarzküvette elektrisch auf über 900 °C erhitzt und die Probe dabei atomisiert. Anschließend wird die Absorption bei 253,7 nm gemessen. Als Beispiel sei eine Nachweisgrenze für CH<sub>3</sub>HgCl von 100 µg/L genannt <ref>P. Craig, R. Jeniks, G. Stojak; ''The Analysis of Inorganic and MEthyl Mercury by Derivatisation Methods, Opportunities and Difficulties'', Chemosphere (1999), 39, 1181-1197.</ref>. Eine weitere beliebte Technik zum Nachweis von elementarem Quecksilber oder Quecksilberorganylen ist die Kaltdampferzeugung in Verbindung mit der AAS. Bei sehr geringen Konzentrationen werden die volatilen Analytspezies zunächst unter Bildung von Amalgamen auf Gold- oder Silberoberflächen, welche in einer Graphitküvette platziert wurden, angereichert. Anschließend wird bei 1400 °C atomisiert und die Absorption gemessen. Auf diesem Wege wurde eine Nachweisgrenze von 0,03 ng erreicht <ref>E. Flores, B. Welz, A. Curtius; ''Determination of mercury in mineral coal using cold vapor generation directly from slurries, trapping in a graphite tube, and electrothermal atomization'', Spectrochimica Acta (2001) 56, 1605-1614.</ref><ref>W. Clevenger, B. Smith, J. Winefordner, ''Trace Determination of Mercury: A Review'', Critical Reviews in Analytical Chemistry (1997) 27, 1-26.</ref>.
==== Atomemissionsspektrometrie (AES) ====
==== Atomemissionsspektrometrie (AES) ====