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[[Datei:Mercure natif 3(Espagne).jpg|miniatur|links|Quecksilberperle auf [[Cinnabarit]] ]]
 
[[Datei:Mercure natif 3(Espagne).jpg|miniatur|links|Quecksilberperle auf [[Cinnabarit]] ]]
Quecksilber kommt in reiner Form in der Natur vor und ist als einzige flüssige Substanz aus Tradition als [[Mineral]] von der [[International Mineralogical Association|IMA]] anerkannt. <ref>[http://pubsites.uws.edu.au/ima-cnmnc/IMA2009-01%20UPDATE%20160309.pdf IMA/CNMNC List of Mineral Names] (englisch, PDF 1,8 MB; S. 184)</ref>
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Quecksilber kommt in reiner Form in der Natur vor und ist als einzige flüssige Substanz aus Tradition als [[Mineral]] von der [[International Mineralogical Association|IMA]] anerkannt. <ref>[http://pubsites.uws.edu.au/ima-cnmnc/IMA2009-01%20UPDATE%20160309.pdf IMA/CNMNC List of Mineral Names] (englisch, PDF 1,8 MB; S. 184)</ref>
    
Quecksilbervorkommen gibt es unter anderem in [[Serbien]], [[Italien]], [[Volksrepublik China|China]], [[Algerien]], [[Russland]] und [[Spanien]]. Meist findet man es als [[Mineral]] in Form von [[Cinnabarit|Zinnober]] (HgS) in Gebieten mit ehemaliger vulkanischer Aktivität. Seltener kommt Quecksilber auch [[gediegen]] vor. Im spanischen Ort [[Almadén]] befinden sich die größten [[Cinnabarit|Zinnober]]-Vorkommen der Erde. Die Förderung wurde im Jahr 2000 beendet und die Minen zu touristischen Attraktionen umgearbeitet.
 
Quecksilbervorkommen gibt es unter anderem in [[Serbien]], [[Italien]], [[Volksrepublik China|China]], [[Algerien]], [[Russland]] und [[Spanien]]. Meist findet man es als [[Mineral]] in Form von [[Cinnabarit|Zinnober]] (HgS) in Gebieten mit ehemaliger vulkanischer Aktivität. Seltener kommt Quecksilber auch [[gediegen]] vor. Im spanischen Ort [[Almadén]] befinden sich die größten [[Cinnabarit|Zinnober]]-Vorkommen der Erde. Die Förderung wurde im Jahr 2000 beendet und die Minen zu touristischen Attraktionen umgearbeitet.
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[[Datei:Amalgamprobe.jpg|miniatur|Die Amalgamprobe]]
 
[[Datei:Amalgamprobe.jpg|miniatur|Die Amalgamprobe]]
Quecksilbersalze können mit Hilfe der Amalgamprobe durchgeführt werden. Die salzsaure Lösung wird auf ein Kupferblech gegeben und es bleibt ein fester, silbriger Amalgamfleck zurück. Silberionen können den Nachweis stören und werden daher als AgCl gefällt.  
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Quecksilbersalze können mit Hilfe der Amalgamprobe durchgeführt werden. Die salzsaure Lösung wird auf ein Kupferblech gegeben und es bleibt ein fester, silbriger Amalgamfleck zurück. Silberionen können den Nachweis stören und werden daher als AgCl gefällt.
 
      
<math>\mathrm{Hg^{2\operatorname{+}} + Cu \longrightarrow Hg + Cu^{2\operatorname{+}}}</math>
 
<math>\mathrm{Hg^{2\operatorname{+}} + Cu \longrightarrow Hg + Cu^{2\operatorname{+}}}</math>
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==== Atomemissionsspektrometrie (AES) ====
 
==== Atomemissionsspektrometrie (AES) ====
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In der AES haben sich das mikrowelleninduzierte Plasma (MIP) und das induktiv gekoppelte Plasma (ICP) zur Atomisierung bewährt. Die Detektion findet auch bei dieser Methode bei 253,65 nm und 247,85 nm statt. Mit Hilfe der MIP-AES wurden absolute Nachweisgrenzen von 4,4 ng/g Probe gefunden. Die ICP-AES weist eine Nachweisgrenze von 20-50 ng/mL auf <ref name="Qu">Qu. Tu, J. Qian, W. Frech; ''Rapid determination of methylmercury in biological materials by GCMIP-AES or GC-ICP-MS following simultaneous ultrasonic-assisted in situ ethylation and solvent extraction'', Journal of Analytical Atomic Spectrometry (2000) 15, 1583-1588.</ref><ref name="R">R. Lobinski, Z. Marczenko; ''Spectrochemical Trace Analysis for Metals and Metalliods'', Elsevier (1997) ISBN: 0-444-82879-6</ref><ref>Z. Chen, N. Zhang, L. Zhuo, B. Tang; ''Catalytic kinetic methods for photometric or fluorometric determination of heavy metal ions'', Microchim. Acta (2009) 164, 311-336</ref>.
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In der AES haben sich das mikrowelleninduzierte Plasma (MIP) und das induktiv gekoppelte Plasma (ICP) zur Atomisierung bewährt. Die Detektion findet auch bei dieser Methode bei 253,65 nm und 247,85 nm statt. Mit Hilfe der MIP-AES wurden absolute Nachweisgrenzen von 4,4 ng/g Probe gefunden. Die ICP-AES weist eine Nachweisgrenze von 20-50 ng/mL auf <ref name="Qu">Qu. Tu, J. Qian, W. Frech; ''Rapid determination of methylmercury in biological materials by GCMIP-AES or GC-ICP-MS following simultaneous ultrasonic-assisted in situ ethylation and solvent extraction'', Journal of Analytical Atomic Spectrometry (2000) 15, 1583-1588.</ref><ref name="R">R. Lobinski, Z. Marczenko; ''Spectrochemical Trace Analysis for Metals and Metalliods'', Elsevier (1997) ISBN 0-444-82879-6</ref><ref>Z. Chen, N. Zhang, L. Zhuo, B. Tang; ''Catalytic kinetic methods for photometric or fluorometric determination of heavy metal ions'', Microchim. Acta (2009) 164, 311-336</ref>.
    
==== Massenspektrometrie (MS) ====
 
==== Massenspektrometrie (MS) ====
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