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Unkonventionelle medizinische Methoden

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"Unkonventionelle Methoden" ist ein Sammelbegriff für außerhalb des üblichen medizinischen Systems liegende diagnostische und therapeutische Verfahrensweisen.

Ab den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde unter diesem Begriff eine erste akademische Bestandsaufnahme medizinischer Methoden in Deutschland durchgeführt, zunächst für die Onkologie („unkonventionelle Methoden der Krebsbekämpfung (UMK)“), dann ab 1994 allgemein („unkonventionelle medizinische Richtungen (UMR)“).[1][2][3] Federführend war Peter Matthiessen von der Universität Witten/Herdecke. Im europäischen Rahmen erfolgte ein 1994 bis 1998 laufendes EU-Projekt „Unconventional Medicine, COST – B4 – Programm“.[4][5]

Unkonventionelle Methoden der Krebsbekämpfung (UMK)

In diesem onkologischen Forschungsprojekt[2] erfolgten Untersuchungen zur Misteltherapie, Fiebertherapie mit Bakterientoxinen, Thymus- und anderen Organextrakten, Phytotherapeutika, Magnetfeldtherapie und Psychoneuroimmunologie.

Einzelnachweise

  1. B. Roßlenbroich, J. Teichert, T. Schulze-Pillot, P. F. Matthiessen: Erste Etappen der Forschung in der Unkonventionellen Medizin und die staatliche Forschungsförderung. In: Forschende Komplementärmedizin / Research in Complementary Medicine. Band 4, Nr. 1, 1997, ISSN 1661-4119, S. 52–57, doi:10.1159/000210294.
  2. 2,0 2,1 Jörg Teichert, Thomas Schulze-Pillot, Peter F. Matthiessen: Unkonventionelle Methoden der Krebsbekämpfung. Zehn Jahre Forschungsförderung. In: Deutsches Ärzteblatt. Band 91, Nr. 48, 2. Dezember 1994, ISSN 0012-1207 (aerzteblatt.de [PDF; abgerufen am 23. Mai 2015]).
  3. Peter Matthiessen (Mediziner). In: Wikipedia. Abgerufen am 6. November 2019.
  4. Unconventional medicine. (rtf) Action B4 Fact Sheet. (Nicht mehr online verfügbar.) COST Association, archiviert vom Original am 9. Juni 2015; abgerufen am 23. Mai 2014.
  5. Peter Matthiessen: Aspekte der Zwischenmenschlichkeit in der Medizin. (PDF) In: www.gbm-medizin.de. März 2014, abgerufen am 23. Mai 2015 (Vortragsmanuskript eines Symposiums der Gesellschaft für biophysikalische Medizin e.V.).